13. März 2018, 22:44 Uhr 402 Leser

Zentralmusikschule Jennersdorf räumte bei "prima la musica" ab

Jennersdorf ist die Hochburg des Gesangs. Hervorragende Ergebnisse beim Jugendmusikwettbewerb in Oberschützen.

Jennersdorfk, Oberschützen (ak) "prima la musica" ist der größte österreichische Jugendmusikwettbewerb und richtet sich an Kinder und Jugendliche, die Freude am Musizieren und am musikalischen Wettstreit haben und etwas Besonderes in der Musik leisten wollen. Teilnahmeberechtigt sind junge Musiker/innen aus Österreich, Südtirol und Liechtenstein sowie Jugendliche anderer Nationalitäten, die ihren Wohnsitz seit mindestens drei Jahren in Österreich haben. Der Wettbewerb wird auf Landes- und Bundesebene durchgeführt. Die besten Teilnehmer/innen der Landeswettbewerbe werden zum Bundeswettbewerb eingeladen. Dieser findet alternierend nach Instrumentengruppen jedes Jahr in einem anderen Bundesland statt.

Erster Rang mit Auszeichnung für Lara Wiesner

Insgesamt 17 Schüler der Zentralmusikschule Jennersdorf traten heuer in Oberschützen an und ernteten große Erfolge. Direktorin Andrea Werkovits kann mit Recht auf ihre Schüler und Musikpädagogen stolz sein. Einen ersten Preis mit Auszeichnung gab es für die Gesangschülerin Lara Wiesner. Sie hat sich somit einen Platz  zum Bundeswettbewerb in Innsbruck gesichert. Weiters überzeugte der erst zehnjährige Emil Puschkarski auf der Violine.  Acht erste Preise, vier zweite Preise sowie ein dritter Preis zeugen von der hervorragenden Arbeit der Zentralmusikschule Jennersdorf.

Direktorin Andrea Werkovits berichtet:

"Es waren vier extrem spannende Tage. Schon der erste Tag bescherte uns mit dem erst 10 jährigen, äußerst talentierten Geiger Emil Puschkarski, Schüler von Krisztina Bene, eine Auszeichnung. Der Donnerstag war für unsere drei Gesanglehrer (Alexandra Rieger, Tobias Schweinzer und Andrea Werkovits) mit ihren insgesamt zehn Teilnehmern sehr intensiv: ständiges Einsingen der Schüler, mit zum Auftritt, Jurygespräche und seelische Betreuung nach der Ergebnisbekanntgabe. Die Beratungsgespräche der Jury waren durchweg äußerst einfühlsam und kindgerecht. Es wurden Tipps für die zukünftige stimmliche Arbeit gegeben, die auch gut von den Schülern angenommen wurden. Gedankt sei hier für die intensive Korrepetitionsarbeit von Dir. Gergely Csukly mit neun Gesangschülern, das war eine enorme Leistung, die er an diesem Tag erbracht hat!
Am dritten Tag gab es tolle Ergebnisse am Klavier: zwei 1. Preise und ein 2. Preis der Schüler von Dir. Gergely Csukly. Am letzten Tag brillierte noch unser Klarinettentrio, die „Crazynetten“ aus Neuhaus am Klausenbach, Schülerinnen der Klasse von Sandra Mellacher. Ein fantastischer 1. Preis für das sehr präzise, ausdruckstarke Zusammenspiel der drei Mädels!

Alles in Allem können wir angesichts der vielen Teilnehmer unserer Musikschule mit den Ergebnissen mehr als zufrieden sein. Nochmals vielen Dank an alle Lehrkräfte für die Motivation und Vorbereitung der Schüler. Durch die vorausgegangene intensive Probenzeit haben alle riesige Fortschritte gemacht.
Ich habe Hochachtung vor den Leistungen und gratuliere!"

ZMSDir. Andrea Werkovits, BA

Hier die detaillierten Ergebnisse:

Violine / Klasse Bene Krisztina:
Emil Puschkarski (AG B) – 1. Preis mit Auszeichnung

Klavier / Klasse Dir. Gergely Csukly:
Julian Kerschbaum (AG B)– 1. Preis
Sophie Kerschbaum (AG B) – 2. Preis
Lydia Gadringer (AG B)– 1. Preis

Klarinettentrio „Crazynetten“ / Klasse Sandra Mellacher, MA
Emma Cwikl, Lena Eichmann, Livia Uitz (AG I) – 1. Preis

Gesang / Klasse Mag. Alexandra Rieger:
Florentine Csazar (AG B) – 1. Preis
Marie Necker (AG B) – 2. Preis
Marlene Kahr (AG B) – 3. Preis

Gesang / Klasse Tobias Schweinzer:
Tristan Csazar (AG B) – 1. Preis
Melissa Zenz (AG B) – 2. Preis
Franz Weber (AG B) – 1. Preis

Gesang / Klasse ZMSDir. Andrea Werkovits, BA
Alena Wolf (AG I) – 2. Preis
Sommersguter Judith (AG III) – 1. Preis
Lara Wiesner (AG III) – 1. Preis mit Auszeichnung und Entsendung zum Bundeswettbewerb
David Repolusk (AG IV plus) – 1. Preis

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