70 Jahre Bergrettung Ebensee: Helfer zeigten ihr Können

Das 70-jährige Jubiläumsfest wurde auch für eine Leistungsschau des BRD Ebensee genutzt.
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  • hochgeladen von Philipp Gratzer

EBENSEE. Oberösterreichs größte Ortsstelle der Bergrettung feierte am Wochenende ein rundes Jubiläum: Seit sieben Jahrzehnten gibt es in Ebensee eine organisierte, professionelle und planmäßige Bergrettung.

Geholfen wurde in Bergnot Geratenen aber schon früher. Hilfseinsätze sind schon am Beginn des vorigen Jahrhunderts dokumentiert. Am 13. März 1947 schritten 24 engagierte Ebenseer Männer zur Gründungsversammlung. Seither halfen die ehrenamtlichen Ebenseer Helfer tausenden Menschen in Bergnot. Rund 160 Einsätze absolvieren die 60 engagierten Bergretter pro Jahr. Bei der Jubiläumsfeier zeigten sie ihr Können mit atemberaubenden Abseilübungen und Menschenbergungen in der rund 60 Meter hohen Wand des Hatschek-Steinbruchs. Dabei präsentierten sie auch die neuesten Seile und Bergegeräte.

Abseilübung mit Rettungshunden

Höhepunkt der Schauübung war ein spektakuläres Unterfangen: Fünf Rettungshunde, die sich sofort die Herzen des Publikums eroberten, wurden über die steilen Felsen abgeseilt. Dabei ist absolutes gegenseitiges Vertrauen der Hunde und ihrer Hundeführer notwendig. Da bei etwa einem Viertel der Rettungseinsätze auch der Hubschrauber zum Einsatz kommt, wurde bei der Festveranstaltung auch der neue Helikopter Martin 3 gezeigt. Beim Festakt am Sonntag gratulierten zahlreiche Ehrengäste, Vertreter anderer Einsatzorganisationen und Vereine zum runden Jubiläum. Bei einer Feldmesse wurde der verstorbenen Bergkameraden gedacht.

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