Erstes E-Feuerwehrauto in Linz

So sieht Europas erstes Elektrofeuerwehrauto aus. Seine Reichweite beträgt 160 Kilometer. | Foto: Linz AG
  • So sieht Europas erstes Elektrofeuerwehrauto aus. Seine Reichweite beträgt 160 Kilometer.
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Die oberösterreichischen Firmen Rosenbauer, Kreisel Electric und die Linz AG bringen das Feuerwehrauto in Richtung Zukunft. „Im Rahmen eines weiterbildenden Studiums beschäftigte ich mich mit der Energiewende. Dabei tauchte erstmals auch die Idee eines vollelektrisch betriebenen Einsatzfahrzeugs auf. Und zwar als eine mögliche Antwort auf die Frage, was ich in meinem eigenen Umfeld für den Umwelt- und Klimaschutz bewirken kann“, sagt Harald Forstenpointner, Kommandant der Betriebsfeuerwehr Linz AG und Projektinitiator. Im Feuerwehrwesen ist der Klimaschutzgedanke auch aus durchaus praxisrelevanter Sicht längst angekommen. Denn schon heute müssen Feuerwehrleute immer öfter wegen extremen Wetterereignissen ausrücken, die dem Klimawandel zugeschrieben werden. Ein E-Feuerwehrauto leistet aber auch einen Beitrag zur Luftqualität in der Stadt. "Zusammen mit dem öffentlichen Verkehr leistet umweltfreundliche E-Mobilität einen wichtigen Beitrag zur Reduktion der Feinstaubbelastung sowie der Schadstoffemissionen im Individualverkehr und damit zur Lebensqualität in Linz", sagt Bürgermeister Klaus Luger. "Speziell im innerstädtischen Bereich bietet E-Mobilität einige Vorteile und ist deshalb eine sehr gute Ergänzung zum herkömmlichen Fuhrpark“, sagt auch Vizebürgermeister Detlef Wimmer.

Hightech-Power

Im Einsatzfahrzeug KLF-L kommen in modularer Bauweise vier Kreisel-Batterien zum Einsatz. Die Gesamtkapazität von 86 kWh reicht für alle Einsatzfahrten aus. Trotz erheblichem Gewicht kann von 160 Kilometern Reichweite ausgegangen werden. Durch das Schnellladegerät ist das Fahrzeug innerhalb kurzer Zeit wieder vollgeladen. „Nutzfahrzeuge wie Feuerwehrautos sind ein idealer Anwendungsbereich für elektrische Antriebe: In vielen Fällen müssen sie nur kurze Strecken zurücklegen und das Laden kann zwischen den Einsätzen erfolgen", sagt Markus Kreisel, CEO Kreisel Electric.

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