13. Februar 2018, 13:30 Uhr 957 Leser

Bezirksfaschingsshow 2018: Von "Me Too" bis Kim Jong-un

Faschingsverein Frankenburg zog höchst amüsante Bilanz des abgelaufenen Jahres.

FRANKENBURG. Im restlos ausverkauften Kulturzentrum zeigte der Faschingsverein Frankenburg am Wochenende seine Bezirksfaschingsshow. Dabei wurden wieder sämtliche Politiker vom Bürgermeister über den Bundeskanzler bis hin zum nordkoreanischen Diktator Kim Jong-un (gespielt von Anton Hochrainer) durch den Kakao gezogen.

"Heimatleuchten" mit Polit-Prominenz

Letzterer betrat die "Heimatleuchten"-Bühne bei Sepp Forcher (Thomas Preuner) gemeinsam mit seinen Raketen "G1" und "G2" (Kathrin Seyringer und Christina Berger) und legte musikalisch dar, was Melania Trump mit seiner Annäherung an Amerika zu tun hat. Ebenfalls in "Heimatleuchten" wurde die Frage gestellt, wer nach der Pensionierung des Frankenburger Amtsleiters Gerhard Huber wohl die Fotos auf der Gemeinde mache – und wer künftig mit dem Bürgermeister spiele. Zudem konnte Preuner Alois Moosleitner in der Rolle des Alexander Van der Bellen und Patrick Diewald als Sebstian Kurz begrüßen.

Vorstadtweiber lösen "Me Too"-Debatte

Für ein anderes Politikum, die "Me Too"-Debatte, präsentierten die "Frankenburger Vorstadtweiber" (Christine Zechmeister, Gabi und Julia Haslinger) die Lösung: eine Sexhotline. Blöd nur, wenn dann der eigene Sohn oder der Onkel anruft, mussten die drei erkennen. Von Frauenproblemen anderer Art berichteten die beiden arbeitssuchenden Air-Berlin-Stewardessen Herta (Andreas Berger) und Uschi (Christoph Riepl). Die Gemeindebe(ö)sen (Andreas Huber, Pepi Haslinger, Roman Schierlinger und Wolfgang Marisch) nahmen sich in bewährter Weise wieder allerlei Problemen an, die sich im Eheleben, in der Gemeinde und in der Bundespolitik ergeben.

Eindrucksvolle Tänze

Tolle Showtänze boten auch heuer wieder die Garde des Faschingsvereines Frankenburg sowie die Kinder- und Jugendgarde. Die jungen Wilden vom Stammtisch "Rauschfrei" machten dem Publikum mit ihrem heurigen Showtanz als Synchronschwimmer Lust auf die kommende Badeaison und inszenierten sogar eine waschechte Baywatch-Rettungsaktion. Mindestens genauso synchron präsentierte sich die Männergarde unter dem Motto "Mister Amore".

Falscher König und viele Ehrengäste

Mit dabei war am Freitag auch die Faschingsgilde Timelkam mit Königin Andrea I., Andrea Fitzinger, und Ulrich Fitzinger, der in Vertretung seines Bruders als falscher König Sebastian I. auf der Bühne stand. Bestens amüsierten sich dabei auch Bürgermeister Johann Baumann, Landtagsabgeordneter Rudolf Kroiss, Bezirkshauptmann Martin Gschwandtner, die beiden Vizebürgermeister Florian Fellinger und Heinz Leprich sowie der ehemalige Präsident der oö. Faschingsgilden Adalbert Zwölfer.

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